waldhaus dolder

 

projektleitung zweiphasiger wettbewerb für ein vier-sterne-hotel in zürich für GRAFT architekten
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Das aufgeständerte und leicht gebogene Volumen aus Hotelzimmern und -apartments des Entwurfs für das “Waldhaus Dolder” in Zürich stellt sich wie ein Schild vor die unmittelbar dahinter aufragende Waldlandschaft und nimmt damit wie das „Dolder Grand“ vor allem Bezug zu diesem großartigen Naturraum und der damit verbundenen Aussicht: Alle Hotelzimmer erhalten durch diese Ausrichtung größtmögliche Qualität und Blick zum See für jeden Gast. Die weithin erkennbare filigrane Holzfassade verweist gleichzeitig schon auf den Namen des „Waldhaus Dolder“. Die dienenden Funktionen des Hotels verbergen sich unter einer gebauten Landschaft, die sich in die Topografie privater Grünräume einfügt. Darüber erhebt sich der über eine Frei-treppe vom ebenerdigen Eingang erreichbare zentrale öffentliche Bereich des Hotels mit Rezeption, Lobby, Restaurant und Barbereichen. Von hier aus öffnet sich ein atemberaubender Blick auf den See und die Stadt Zürich. Gleichzeitig ist die durchfahrende Dolderbahn ein Geschoß tiefer sichtbar. Der Anbindung an die Dolderbahn kommt besondere Bedeutung zu. Die Station wird hier zum eigentlichen öffentlichen Platz auf den sich auch der Eingangsbereich des Hotels ausrichtet. Die durchfahrende Bahn und das Aus- und Einsteigen der Fahrgäste werden zu einem vom Stadtraum und aus den Eingangsbereichen des Hotels sichtbaren Ereignis. Der dem Hotel vorgelagerte begrünte Hang bildet einen Puffer zu den 3 separaten Villen mit Apartments. Extensive Gründächer lassen diese Baukörper nicht nur Bezug zur Villenumgebung aufnehmen, sondern werden vom Hotel aus gesehen Teil des vorgelagerten grünen Hanges.